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Geschichtswerkstatt

Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen

menk.o@honigfabrik.de  |  www.geschichtswerkstatt-wilhelmsburg.de

 

Di l 10-17 Uhr l 2.OG  + Do l 14-17 Uhr l 2.OG


 

Die Geschichtswerkstatt besteht seit 1990 in der 1906 erbauten, denkmalwürdigen HONIGFABRIK. Die vielfältigen Materialien des Archivs stehen für jeden offen.

 Dokumente zur Firmengeschichte, Hafenentwicklung, Architektur, Wohnungsbau, Einwanderung, Vereinskultur, Stadtentwicklung, Sanierung und Kultur, geografische Karten von 1702 bis heute. Mit Ausstellungen, Buchpublikationen, Theaterprojekten, Stadtteilrundgängen und -fahrten wird die Alltags- und Sozialgeschichte sichtbar und lebendig. Schulprojekte und die Zusammenarbeit mit Zeitzeugen und Stadtteilbewohnern sind ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt.

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Nächste Termine

STOLPERSTEINE LEUCHTEN

►  08.05.2021 - STOLPERSTEINE LEUCHTEN

 

Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus zum 76. Mal. An diesem Tag im Jahre 1945 hatte die Wehrmacht die Kapitulationsurkunde 
zum Ende des Zweiten Weltkrieges unterschrieben.

 

Die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg ruft zu einer Putz- und Fotoaktion der 18 Wilhelmsburger 
Stolpersteine auf. Damit soll zum Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus der NS-Opfer gedacht werden.

Seit 1995 erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt Stolpersteine durch kleine Gedenksteine europaweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft – vor deren 
früheren Wohnorten.

Seit 2002 gibt es das Projekt auch hier in Hamburg. Seither wurden 5969 Stolpersteine verlegt. Die Oberfläche der Steine ist mit 
einer Messingplatte versehen, die mit der Zeit durch Umwelteinflüsse und Verschmutzung dunkler wird. Daher wäre es toll, wenn sich Freiwillige für die Reinigung der Steine einsetzen.

 

Was braucht man zum putzen?

Du brauchst Messing-Polierpaste (erhältlich in den meisten gut sortierten Drogeriemärkten) und einen kratzfreien Schwamm oder eine alte Zahnbürste.
 Die Paste trägst du mit kreisenden Bewegungen auf und lässt sie 10 Minuten einwirken. Zum Polieren genügt ein Geschirrhandtuch.

 

Des Weiteren möchten wir die Steine in Form einer Lichtkuppel fotografisch zum leuchten bringen. Ob Hoch- oder Querformat, aus der Ferne oder ganz nah dran, wir sind gespannt auf eure Ergebnisse. Hierfür benötigt ihr nur einen Fahrradreifen, eine kleine Gewindestange, LED Band, ein Stativ und eine Kamera mit der Möglichkeit eine Langzeitbelichtung zu machen.

Eine kleine Anleitung gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=aTFIEzJWn1A

 

Die Bilder möchten wir gerne auf unserer Website und auf Social Media zeigen und wir würden uns freuen wenn alle Wilhelmsburger Steine bis zum Ende des Monats wieder glänzen. Sendet eure Ergebnisse gerne an: menk.o@honigfabrik.de.

 

Die Lage der Steine findest du auf unserer Webseite: 
www.geschichtswerkstatt-wilhelmsburg.de/stolpersteine

oder in der Stolpersteine Hamburg-App.

 

Ob nur Putzen, Fotografieren oder beides.... Schön, dass ihr mitmacht!

 

Foto: Oliver Menk

 


 

A L L G E M E I N E S   &   I N T E R E S S A N T E S

 

nutzerkonzept


Das Veddel-Buch

Nachdem die Veddel im September 2018 kräftig gefeiert wurde, möchten wir die Geschichte dieses kleinen Stadtteils aus der Nähe erzählen und ein Buch herausgeben.

Seit 250 Jahren gehört die Elbinsel Veddel zu Hamburg. Was ist die Veddel für ein Ort? Ein Wohnort für etwa 4.600 Menschen, eingepfercht auf einer Fläche von 4,4 Quadratkilometern zwischen Bahngleisen, Autobahn, Industriegebiet und Hafen.

Auf der Veddel ging es – anders als in vielen bürgerlicheren Hamburger Stadtteilen - immer um die existentiellen Themen: Arbeit, Migration und Wohnverhältnisse. Immer war die Veddel eng mit dem Hafen verflochten. Und immer war der Hafen dabei Taktgeber, die Belange der Viertelbewohner wurden dem oft untergeordnet. Wäre die Veddel weiter besser bei den Dänen, deren Herrschaft mit dem Gottorfer Vertrag vor 250 Jahren 1768 endete, aufgehoben gewesen? Müßige Fragen.

In jedem Fall hat der Stadtteil ein neues Selbstbewusstsein entwickelt als Ort, an dem sich viel bewegt: Aktivitäten für ein besseres Miteinander und handfeste Projekte für bessere Infrastruktur, Bildung, gesundheitliche und soziale Versorgung.

Und dazu wollen wir mit diesem Buch herzlich gratulieren!


Neuerscheinung: Wilhelmsburger Straßen

Ein Archiv zu öffentlichem Leben und Geschichte der Elbinseln Wilhelmsburg und Veddel Herausgegeben von der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen Was erzählen Straßennamen? Jugendstilgiebel, stuckverzierte Fassaden, in den Eingängen farbige Kacheln mit maritimen Motiven: Das ist die Fährstraße im Wilhelmsburger Nordwesten - plötzlich durchschnitten von einem Deich. Wie kam das? Geschichte liegt auf der Straße! Man muss sie nur aufheben. Auf den Elbinseln Wilhelmsburg und der Veddel sind es ungeheuer viele Geschichten. Das unterscheidet sie von fast allen Hamburger Stadtteilen.

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