Seit 2012 gibt es in der Honigfabrik neben den Werkstätten auch Ateliers. In erster Linie wollen wir mit den Ateliers Künstler*innen fördern, die mit ihrem Können Geld verdienen möchten. Die Kosten für die Nutzung werden deshalb so gering wie möglich gehalten um einen guten Start zu ermöglichen. Allerdings müssen die Betriebskosten in jedem Fall gedeckt werden. Zurzeit sind das 110,- € pro Atelier Platz im Monat. Darüber hinaus wird keine Miete erhoben, deshalb sind die Plätze auf zwei bis maximal 3 Jahre begrenzt. Der Baustil der Ateliers ist so gewählt, dass der Lichteinfall von Norden kommt und somit die Arbeitsbedingungen für Malerei und Bildhauerei optimal sind. Jedes der Ateliers bietet Raum für drei Künstler*innen, die Lust haben als Teil einer Ateliersgemeinschaft und in enger Zusammenarbeit mit der Honigfabrik künstlerisch tätig zu sein, ihr eigenes kleines Unternehmen aufzubauen und Wissen weiter zu geben.
Am 28.3 legt die Barkasse* von der Honigfabrik ab und nimmt Kurs auf die Grube Werft. Wir werden wiederkommen, wissen aber noch nicht wann! Das ist kein Abschied, sondern ein Hoch auf unser Zusammensein der letzten 5 Jahre!
Falls ihr Lust habt vor den Abfahrt noch Zeit mit uns zu verbringen, kommt an den nächsten drei Mittwoch Abenden (11., 18., 25.) zu unserem offenen Stammtisch an Bord und am Freitag, den 27. März um 18 Uhr zu unserer gemütlichen Abschiedsfeierei.
Am nächsten Morgen, den 28 März um 9 Uhr zücken wir die Taschentücher: Leinen los! Barkasse legt ab zu den Klängen von Tinas Geige.
Mehr Infos:
Das Projekt- und Kulturboot Mary Jane entstand aus dem Werkstattfestival „Altenburg am Meer“ 2021. Es hat seitdem einige Touren auf Kanälen und Flüssen in Deutschland erlebt. Workshops, künstlerische Residenzen, und Puppentheater-Touren. Es ist ein umgebautes Motorsegelboot (nun ohne Segel) aus den 60ern, war mal Wandergesell*innen-Bude, kennt viele Geschichte(n). Es hat seinen Heimathafen an der alten Werft in Aken (Elbe) bei Dessau, heute ein Ort für Handwerk und Kunst. Nach 5 Jahren aufregender Arbeit möchten wir das Boot nun weitergeben an eine neue Crew. Ablöse können wir besprechen; Priorität ist, dass es in gute Hände kommt.
Die wichtigsten Fakten
Ø Länge 8.3m
Ø Tiefgang 1.20m (Fahrrinnentiefe
90cm auf Elbe fahrbar)
Ø Bis zu 6 Schlafplätze innen
Ø Alles Nötige an Bord (Leinen, Anker,
Horn, Rettungswesten etc.)
Ø Plumpsklo (kann verbessert
werden)
Ø Solaranlage
Ø Inborder Volvo Penta, muss
repariert werden (Getriebe defekt,
sonst generalüberholt)
Ø Außenborder nicht dabei!
Halterung da
Ø Hafentrailer vorhanden
meldet euch bei [email protected]
Malworkshop für Menschen ab 50 und Menschen mit Behinderung
freitags, zweiwöchentlich, 13-15 Uhr im Malereiatelier, Zugang über den Hof barrierefrei
Die Teilnahme ist kostenlos!
Termine:
Start im April: 10.4. + 24.4.
Mai: 8.5. + 22.5.
Juni: 5.6. + 19.6.
Juli: 3.7. + 17.7. + 31.7.
August: 14.8.+ 28.8.
September: 11.9.+ 25.9.
Oktober: 9.10. + 23.10.
November: 6.11. + 20.11.
Dezember: 3.12. + 18.12. Abschiedsfeier
Früher Sprayerin, heute Malerin mit Atelier, das beschreibt kurz und bündig die Vita von Tamara Niederweis, Wilhelmsburger Künstlerin mit Wurzeln in den BeNeLux Staaten.
In ihren Werken finden sich sowohl Graffiti-Elemente, als auch der Bezug zur französischen Sprache, der Luxemburger-, der Brüsseler-, der Internet- und Popkultur.
Angefangen mit einer Abwandlung der Hauptfigur des Films "Donnie Darko" entstand eine Serie von wild aussehenden Tieren auf monochromen Hintergrund, die auch zum Titel dieser Ausstellung führte - bêtes sauvages.
Neugierig? Dann kommen Sie gerne zur Eröffnungsvernissage am Samstag 11.04.2026 um 16:00 vorbei und lernen Sie die Künstlerin persönlich kennen oder kommen Sie zu den Öffnungszeiten des Café Pause und genießen die Kunst bei Kaffee und Kuchen.
Instagram: @lagraffeusearts
Ein gemütliches Treffen für Künstler*innen aller Sparten, um aktuelle Arbeiten zu zeigen, Ideen zu teilen und herauszufinden, wie das eigene Projekt auf andere wirkt – egal ob Malerei, Text, Musik, Performance, Fotografie oder etwas dazwischen.
Es gibt Getränke gegen Spende und ein gemütliches Atelier mit großem Stammtisch.
Kommt vorbei – zum Zeigen, Zuhören und Vernetzen.
Jeden 1. + 3. Donnerstag im Monat
Meldet euch gerne an bei [email protected]
Entdeckt die Kunst der Bildhauerei im Kurs mit Stefan Seifert.
Gearbeitet wird mit Ton, Holz und weiteren Materialien.
Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.
Immer Montags & Dienstags, 18–20 Uhr
Kosten: 7–14 €
Ort: Atelier auf dem Hof der Honigfabrik (Glasbau, rechte Seite)
Kontakt: [email protected]
Die Ausstellung SEA SALT TROUBLED WATERS ~ from wear and tear by colonial use, eine Kooperation der Künstler Fabien Bidaut (Fox Albra) und Julien Fleurance Sigismeau (lafleur), widmet sich einer dekolonialen Reflexion über verschiedene Formen der Aneignung - kulturell, ökologisch, symbolisch und materiell. Die Kunstwerke verbinden Welten, die durch unsichtbare Grenzen voneinander getrennt sind, und symbolisieren „kommunizierende Gewässer“, die als Metapher für Austausch, Konflikte sowie stille Solidarität dienen.
Im Zentrum der Ausstellung steht die kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Kolonialismus, der als veraltete Ideologie nicht nur Kulturen, sondern das gesamte Leben durch Ausbeutung schädigt. Durch kritische Kartografien und Installationen, die im Raum von M.Bassy präsentiert werden, laden die Künstler zu einer poetischen und sensorischen Erkundungsreise ein.
SEA SALT TROUBLED WATERS stellt verflochtene Welten und Identitäten infrage. Die Ausstellung schafft eine Dialog über Gedächtnis, Symbolik und die mündliche Überlieferung kolonialisierter Gemeinschaften. Es geht um das Bemühen, das Unfassbare und Unbekannte sichtbar und hörbar zu machen und Koexistenz zu ermöglichen.
Anlässlich der performativen Eröffnung der Ausstellung SEA SALT TROUBLED WATERS am 1. Februar 2025 in M.Bassy laden die Künstler Fox Albra und lafleur dazu ein, ein Heilungsritual zu erleben: Gespeist vom Salz einer kritischen und dekolonialen Reflexion über die Erzählungen des Entdeckergeistes, lassen wir uns von unserer Vertrautheit mit der kolonialen, kolonisierenden und kolonisierten Welt reinwaschen. Und - die intime Fremdheit unserer beschädigten Welten erforschend - navigieren wir zusammen in trüben Gewässern.
*English*
The exhibition SEA SALT TROUBLED WATERS ~ from wear and tear by colonial use, a collaboration between the artists Fabien Bidaut (Fox Albra) and Julien Fleurance Sigismeau (lafleur), is dedicated to a decolonial reflection on various forms of appropriation - cultural, ecological, symbolic and material. The artworks connect worlds that are separated by invisible borders and symbolize “communicating waters” that serve as a metaphor for exchange, conflict and silent solidarity.
Critical examination of the effects of colonialism, an outdated ideology that damages not only cultures but all of life through exploitation, is at the heart of the exhibition. Through critical cartographies and installations presented in M.Bassy‘s space, the artists invite visitors on a poetic and sensory exploratory journey.
SEA SALT TROUBLED WATERS questions intertwined worlds and identities. The exhibition creates a dialogue about memories, symbolism and the oral tradition of colonized communities, and aims to make the incomprehensible and unknown visible and audible and to enable coexistence.
The performative opening of the exhibition SEA SALT TROUBLED WATERS on February 1, 2025 at M.Bassy is an invitation by the artists Fox Albra and lafleur to experience a healing ritual: nourished by the salt of a critical reflection on the narratives of the discovery spirit, we will attempt to clear ourselves of our familiarity with the colonial, colonizing and colonized world. And - delving into the intimate strangeness of our damaged worlds - we‘ll sail together into troubled waters.
Wir, Fabien und Julien, als eingeladene Künstler im Rahmen der internationalen Kunstresidenz „Haven and passages“ unterstützt durch Culture moves Europe - Goethe Institut, freuen uns sehr, euch zu unserer Ausstellung einladen zu können, die die letzten zehn Monate unserer Arbeit in der Honigfabrik abschließt.
Lust, einen Moment mit uns zu Teilen und unsere Arbeit zu entdecken?
Dann besuch uns in der Kunstgalerie M.Bassy
Die Eröffnung findet am Samstag, den 1.2.2025 um 18 Uhr statt.
Anmeldung: [email protected]
Die Ausstellung findet vom 2. bis 14. Februar 2025, Donnerstags bis Sonntags und von 14 bis 18 Uhr statt.
Wir freuen uns darauf, euch dort zu treffen!
Fabien & Julien
(Fox Albra & lafleur)
Mehr Info: m-bassy.org
Anmeldung [email protected]
Location der Ausstellung: M.Bassy, Schlüterstraße 80, 20146 Hamburg
Gründerin Renee de la Prade entwickelte diese Idee in Oakland, Kalifornien, als sie für Smythe‘s Accordion Center arbeitete. Die Frauen in den ersten Ausgaben waren Künstlerinnen, die sie entweder hinter der Bühne oder bei Smythe‘s kennengelernt hatte. Mit Hilfe von Organisationen wie Accordion Noir in Vancouver und durch Mundpropaganda in der Akkordeon-Community wuchs das Projekt und umfasste Künstlerinnen in Europa und sogar Südamerika.
Die Idee hinter dem Kalender ist, ein sexy Thema zu verwenden, um Akkordeonmusik zu fördern; aber auch die Idee von Sexyness aus der Perspektive einer Frau neu zu definieren. Menschen sind noch sexyer aufgrund dessen, was ihr Gehirn kann, als aufgrund ihres Aussehens in schicken Kostümen und toller Beleuchtung.
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English version:
The Accordion Babes Pin-Up Calendar is in its 15th edition and features a mix of European and North American artists.
Founder Renee de la Prade developed this idea in Oakland, CA when she worked for Smythe‘s Accordion Center. The women in the first few editions were artists she had met either backstage or at Smythe‘s. Through the help of organizations like Accordion Noir in Vancouver and through word of mouth in accordion community, the project grew to include artists in Europe and even South America.
The idea behind the calendar is to use a sexy theme to promote accordion music; but also to redefine the idea of sexiness as told through a woman‘s perspective. People are even more sexy for what their brains can do, than for how they look with fancy costumes and great lighting.
Der Kalender ist über die Webseite erhältlich
https://accordionpinupcalendar.com/
oder in der Deichdiele für 25 €
