Werkstätten & Ateliers



Keramik Studio

Malerei Atelier


Über die Ateliers

Seit 2012 gibt es in der Honigfabrik neben den Werkstätten auch Ateliers. In erster Linie wollen wir mit den Ateliers Künstler*innen fördern, die mit ihrem Können Geld verdienen möchten. Die Kosten für die Nutzung werden deshalb so gering wie möglich gehalten um einen guten Start zu ermöglichen. Allerdings müssen die Betriebskosten in jedem Fall gedeckt werden. Zurzeit sind das 110,- € pro Atelier Platz im Monat. Darüber hinaus wird keine Miete erhoben, deshalb sind die Plätze auf zwei bis maximal 3 Jahre begrenzt. Der Baustil der Ateliers ist so gewählt, dass der Lichteinfall von Norden kommt und somit die Arbeitsbedingungen für Malerei und Bildhauerei optimal sind. Jedes der Ateliers bietet Raum für drei Künstler*innen, die Lust haben als Teil einer Ateliersgemeinschaft und in enger Zusammenarbeit mit der Honigfabrik künstlerisch tätig zu sein, ihr eigenes kleines Unternehmen aufzubauen und Wissen weiter zu geben.


Aktuelles


Einzelausstellung von Lisa Claire Stolzenberger

Küchentischpsychologie

Midissage 22.02.2026 17:30 Uhr | Ausstellung 06.01. bis 30.03.2026 | im Cafe Pause


Seit 2012 ist Lisa Claire Stolzenberger Wahlwilhelmsburgerin. Der Stadtteil hat Spuren in ihrem Werk hinterlassen. Im Bild „Brennpunkt“ ist eine verbrannte Mülltonne an der Harburger Chaussee abgebildet, die als Projektionsfläche für innere Zustände und gesellschaftliche Spannungen dient.

 

Die Ausstellung „Küchentischpsychologie“ geht großen Fragen nach, die oft zwischen Kaffeetasse und Keks verhandelt werden: Wie lässt sich Schmerz in etwas Positives, vielleicht sogar Regeneratives verändern? Mit welchem Leben möchte man sich identifizieren? Was braucht man wirklich, um glücklich zu sein? 

 

Auf der Leinwand begegnen sich unterschiedliche Gefühlsebenen und Maltechniken – von diffusen, abstrakten Materialschichten bis hin zu klaren, symbolhaften Motiven. Der Stil wechselt, doch alles greift ineinander wie Gedanken, die sich überlagern.

 

Die gezeigten Arbeiten sind vor einigen Jahren entstanden, teils während der Corona-Pandemie. Für die Bilder "Brennnesselstrauß" und "Venusfliegenfalle" diente der Herd in der Küche als Staffelei. Heute wirken die Bilder wie ein nachträgliches Innehalten und Durchatmen. Kein Zufall also, dass sie im Café Pause hängen. In stressigen Zeiten braucht es manchmal eine Pause mit einem Heißgetränk und einer Portion „Küchentischpsychologie“ unter Freund:innen.

 

Lisa Claire Stolzenberger, auch Charlie genannt, arbeitet seit Mai 2025 im Malereiatelier der Honigfabrik. Ab 6. Januar bis 30. März 2026 laden ihre Bilder im Café Pause dazu ein über Gefühlsebenen, Bildsprache und innere Wandlungsprozesse ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung versteht sich als offener Raum – zum Schauen, Austauschen und Regenerieren.



Einladung zum Kunst-Stammtisch

WORK IN PROGRESS

Do I 05.02. I 19 Uhr I Malereiatelier auf dem Hof


Ein gemütliches Treffen für Künstler*innen aller Sparten, um aktuelle Arbeiten zu zeigen,  Ideen zu teilen und herauszufinden, wie das eigene Projekt auf andere wirkt – egal ob Malerei, Text, Musik, Performance, Fotografie oder etwas dazwischen.

 

Es gibt Getränke gegen Spende und ein gemütliches Atelier mit großem Stammtisch.

 

Kommt vorbei – zum Zeigen, Zuhören und Vernetzen.



Modulieren mit Ton / Bildhauer Kurs

Di I 18-20 Uhr I Bildhauer-Atelier auf dem Hof

Immer Dienstags: Modulieren mit Ton  mit Stefan Seiffert

14 €/Sitzung

Kontakt: seiffertkisten@gmx.de

 



Archiv



Über die Ausstellung

Die Ausstellung SEA SALT TROUBLED WATERS ~ from wear and tear by colonial use, eine Kooperation der Künstler Fabien Bidaut (Fox Albra) und Julien Fleurance Sigismeau (lafleur), widmet sich einer dekolonialen Reflexion über verschiedene Formen der Aneignung - kulturell, ökologisch, symbolisch und materiell. Die Kunstwerke verbinden Welten, die durch unsichtbare Grenzen voneinander getrennt sind, und symbolisieren „kommunizierende Gewässer“, die als Metapher für Austausch, Konflikte sowie stille Solidarität dienen.

 

Im Zentrum der Ausstellung steht die kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Kolonialismus, der als veraltete Ideologie nicht nur Kulturen, sondern das gesamte Leben durch Ausbeutung schädigt. Durch kritische Kartografien und Installationen, die im Raum von M.Bassy präsentiert werden, laden die Künstler zu einer poetischen und sensorischen Erkundungsreise ein.

 

SEA SALT TROUBLED WATERS stellt verflochtene Welten und Identitäten infrage. Die Ausstellung schafft eine Dialog über Gedächtnis, Symbolik und die mündliche Überlieferung kolonialisierter Gemeinschaften. Es geht um das Bemühen, das Unfassbare und Unbekannte sichtbar und hörbar zu machen und Koexistenz zu ermöglichen.

 

Anlässlich der performativen Eröffnung der Ausstellung SEA SALT TROUBLED WATERS am 1. Februar 2025 in M.Bassy laden die Künstler Fox Albra und lafleur dazu ein, ein Heilungsritual zu erleben: Gespeist vom Salz einer kritischen und dekolonialen Reflexion über die Erzählungen des Entdeckergeistes, lassen wir uns von unserer Vertrautheit mit der kolonialen, kolonisierenden und kolonisierten Welt reinwaschen. Und - die intime Fremdheit unserer beschädigten Welten erforschend - navigieren wir zusammen in trüben Gewässern.

 

*English*

 

The exhibition SEA SALT TROUBLED WATERS ~ from wear and tear by colonial use, a collaboration between the artists Fabien Bidaut (Fox Albra) and Julien Fleurance Sigismeau (lafleur), is dedicated to a decolonial reflection on various forms of appropriation - cultural, ecological, symbolic and material. The artworks connect worlds that are separated by invisible borders and symbolize “communicating waters” that serve as a metaphor for exchange, conflict and silent solidarity.

 

Critical examination of the effects of colonialism, an outdated ideology that damages not only cultures but all of life through exploitation, is at the heart of the exhibition. Through critical cartographies and installations presented in M.Bassy‘s space, the artists invite visitors on a poetic and sensory exploratory journey.

 

SEA SALT TROUBLED WATERS questions intertwined worlds and identities. The exhibition creates a dialogue about memories, symbolism and the oral tradition of colonized communities, and aims to make the incomprehensible and unknown visible and audible and to enable coexistence.

 

The performative opening of the exhibition SEA SALT TROUBLED WATERS on February 1, 2025 at M.Bassy is an invitation by the artists Fox Albra and lafleur to experience a healing ritual: nourished by the salt of a critical reflection on the narratives of the discovery spirit, we will attempt to clear ourselves of our familiarity with the colonial, colonizing and colonized world. And - delving into the intimate strangeness of our damaged worlds - we‘ll sail together into troubled waters.

Abschlussausstellung der Kunstresidenz „Haven and passages“ 

SEA SALT TROUBLED WATERS

Eröffnung | Sa I 01.02 I 18 Uhr

Ausstellung | Do-So | 02-14.02 I 14-18 Uhr

M.Bassy 


Wir, Fabien und Julien, als eingeladene Künstler im Rahmen der internationalen Kunstresidenz „Haven and passages“ unterstützt durch Culture moves Europe - Goethe Institut, freuen uns sehr, euch zu unserer Ausstellung einladen zu können, die die letzten zehn Monate unserer Arbeit in der Honigfabrik abschließt.

 

Lust, einen Moment mit uns zu Teilen und unsere Arbeit zu entdecken?

 

Dann besuch uns in der Kunstgalerie M.Bassy

 

Die Eröffnung findet am Samstag, den 1.2.2025 um 18 Uhr statt.

 

Anmeldung: contact@m-bassy.org

 

Die Ausstellung findet vom 2. bis 14. Februar 2025, Donnerstags bis Sonntags und von 14 bis 18 Uhr statt.

 

Wir freuen uns darauf, euch dort zu treffen!

 

Fabien & Julien

(Fox Albra & lafleur)

 

Mehr Info: m-bassy.org 

Anmeldung contact@m-bassy.org

 

Location der Ausstellung: M.Bassy, Schlüterstraße 80, 20146 Hamburg



Künstlerresidenz HAVEN AND PASSAGES

Wir freuen uns sehr, dass das Projekt Haven and Passages mit den Künstlern Fabien Bidaut und Julien Fleurance Sigismeau die Unterstützung von Culture Moves Europe gewonnen hat, das von der Europäischen Union finanziert und vom Goethe Institut implementiert wurde.

 

Haven and Passages ist eine Einladung in Hamburger Kulturhafen anzulegen. Im Grunde ist der Hafen ein Tor zur Welt.

Diejenigen, die abreisen, diejenigen, die ankommen. diejenigen, die hier im Rhythmus des Hafens leben: sie alle bringen unterschiedliche Horizonte mit. Haven and Passages zielt darauf ab, unsere Beziehung zum Heimathafen, zum Gasthafen, zum Reisen und zum Exil zu untersuchen, zu transkribieren, zu hinterfragen und transformieren.

Im Rahmen dieses Kunstprojekts (internationale Kunstresidenz und Kunstausstellung) heißen wir die französischen Künstler, Fabien Bidaut und Julien Fleurance Sigismeau  willkommen: durch ihre Präsenz und ihre künstlerische Praxis tragen sie dazu, bei den Hafen als einen Ort zu begreifen, an dem sich viele Kulturen treffen, vermischen und miteinander im Austausch sind.



Pin Up Kalender Accordion Babes

Der Pin-Up-Kalender „Accordion Babes“ ist in seiner 15. Ausgabe und präsentiert eine Mischung aus europäischen und nordamerikanischen Künstlern.

Gründerin Renee de la Prade entwickelte diese Idee in Oakland, Kalifornien, als sie für Smythe‘s Accordion Center arbeitete. Die Frauen in den ersten Ausgaben waren Künstlerinnen, die sie entweder hinter der Bühne oder bei Smythe‘s kennengelernt hatte. Mit Hilfe von Organisationen wie Accordion Noir in Vancouver und durch Mundpropaganda in der Akkordeon-Community wuchs das Projekt und umfasste Künstlerinnen in Europa und sogar Südamerika.

Die Idee hinter dem Kalender ist, ein sexy Thema zu verwenden, um Akkordeonmusik zu fördern; aber auch die Idee von Sexyness aus der Perspektive einer Frau neu zu definieren. Menschen sind noch sexyer aufgrund dessen, was ihr Gehirn kann, als aufgrund ihres Aussehens in schicken Kostümen und toller Beleuchtung.

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English version:

The Accordion Babes Pin-Up Calendar is in its 15th edition and features a mix of European and North American artists.

Founder Renee de la Prade developed this idea in Oakland, CA when she worked for Smythe‘s Accordion Center. The women in the first few editions were artists she had met either backstage or at Smythe‘s. Through the help of organizations like Accordion Noir in Vancouver and through word of mouth in accordion community, the project grew to include artists in Europe and even South America.

The idea behind the calendar is to use a sexy theme to promote accordion music; but also to redefine the idea of sexiness as told through a woman‘s perspective. People are even more sexy for what their brains can do, than for how they look with fancy costumes and great lighting.

 

Der Kalender ist über die Webseite erhältlich

https://accordionpinupcalendar.com/

 

oder in der Deichdiele für 25 €