Rubrik: Und sonst??

Und sonst ist politisch, wilhelmsburgisch und wie gewohnt direkt von Heiko Schulz

Juni 2018

48h Wilhelmsburg: Liebe Leute, ein paar Hinweise noch für das 48h Wochenende: Kauft die Festival-Unterstützer-Bändchen für 5€. Sie tragen mit dazu bei das Festival zu finanzieren. Die Bändchen gibt es an diesem Wochenende überall zu kaufen. Kauft eure Getränke an den Orten, wo die Musik spielt. „Das Bier bezahlt auch die Musik“ und die Beiträge, die die Orte zur Finanzierung des Festivals beitragen. Keiner hat was gegen ein mitgebrachtes Bier. Aber alles im Rahmen.

 

RESPEKT!!! Ganz Wilhelmsburg freut sich jedes Jahr auf 48h. Gerade auch die Menschen, die in Wilhelmsburg und auf der Veddel leben.

Dafür nehmen sie auch manche Einschränkung wie z.B. Lärm gerne in Kauf. Wir bitten Euch Rücksicht zu nehmen. Bedeutet: Zieht nicht nachts lärmend durch die Straßen. Vermüllt nicht die Hauseingänge oder benutzt sie als Klo. Im letzten Jahr gab es leider bei einer Minderheit der Festivalbesucher Ausfälle in der B-Note. 48h ist nicht wie Cornern auf St. Pauli, Partywochenende in der Schanze oder Schützenfest auf dem Dorf. Viele, viele Leute tragen zum Gelingen des Festivals bei. Tragt mit dazu bei, dass es weiter so entspannt wie in den letzten Jahren bleibt.

 

Danke + Viel Spaß bei 48h



MAI 2018

Es ist wieder angerichtet. 48h Wilhelmsburg vom 8. - 10.6.18. Einfach eines der besten, schönsten, coolsten und überhaupt Live-Musik-Festivals in Hamburg und drum herum. Natürlich auch wieder bei uns am Start. Freut Euch u.a. auf R.J. Schlagseite & Die Stereotypen, Hemo & The Other, Spellbounds, Marcus Wiebusch & Freunde, Curving Lines, Simba C und diverse DJ Sets. Die Elbinseln Veddel und Wilhelmsburg und unsere Viertel zeigen bei 48h-Festival mit Musik dass, was uns wichtig ist und was unsere Stadtteile ausmachen: Vielfalt, Toleranz und Respekt.



APRIL 2018

1. Immer wieder Montags kommen sie seit Wochen zusammen. die „Merkel muss weg“-Experten und verbreiten ihre Hetze. Diese Ansammlung von AFD-Anhängern, Pegida-Freunden, Nazis, den Völkischen der identitären Bewegung und den „Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen“-Bürgern. aber Hamburg ist nicht Dresden. Unter dem Motto: Pegida ist auf Hamburgs Straßen angekommen – Zeit zu handeln!, gehen jeden Montag immer mehr Menschen auf die Straße um sich diesen Kundgebungen entgegen zu stellen. Informiert euch auf : Facebook: Hamburger Bündnis gegen Rechts und beteiligt euch in vielfältiger form an den Protesten.

2. Und dann war da noch Hartmut Dudde, berühmt berüchtigter Chef der Hamburger Polizei Einsatzleitung. beim G20 gipfel. Bekannt in Hamburg auf Demonstrationen für seine „Null Toleranz“-Linie unter dem motto: „Erst draufhauen, dann fragen und am Ende von Gerichten bestätigt zu bekommen, dass der Einsatz rechtswidrig war.“ Und nun ist dieser Mann zum Chef der Hamburger Schutzpolizei mit 5.000 Polizisten ernannt worden. Und da sage noch jemand, Einsatz im Beruf lohnt sich nicht.

Gruß von der Elbinsel, Heiko Schulz



März 2018

10 Jahre Infoladen Wilhelmsburg: Ist es wirklich schon so spät/lang ? Ja, ist es. Der Infoladen in der Fährstr. wird 10 ! Und das feiert er ausführlich und verdient. OK, wir geben zu. Als der Infoladen vor 10 Jahren aufmachte, dachten wir nach ein paar Monaten: „Boaaah, wieder solche Klugscheisser, die uns die Welt und den Stadtteil erklären wollen.“ Sprich, das Verhältnis Infoladen - Honigfabrik war nicht immer das Beste. Aber kommt Zeit, kommt Rat. Heute ist der Infoladen ein wichtiger Teil im Stadtteil und wir verstehen uns gut. Also, liebe Nachbarn: Wir gratulieren herzlich zum Geburtstag ! Feiert schön und haut rein!

100 Jahre GROKO: Oder so ähnlich. Weiter so Deutschland. Stillstand, Langeweile, soziale Ungerechtigkeit usw. usw. usw. Aber immerhin gibt es bald ein Heimatministerium! Und da sage noch jemand, es geht nicht voran! G20-Prozesse: Zum Ende stellen wir uns noch die Frage wann und ob es überhaupt jemals einen Prozeß gegen Polizisten gibt, die sich während des G 20-Gipfels, sagen wir mal, nicht so richtig benommen haben. Scheint noch zu dauern mit den Ermittlungen.



Januar 2018

Erst habe ich gemerkt, wie das Leben ist. Und dann habe ich verstanden, warum es so ist, und dann habe ich begriffen, warum es nicht anders sein kann. Und doch möchte ich, daß es anders wird. l Kurt Tucholsky

 

Nach all den Nächten, die voll Sternen hingen

wenn wir einander bei den Händen faßten.

Nach all den Nächten, die voll Sternen hingen,

nun diese dumpfe, trübe, nasse Nacht,

als wär die Arbeit aller Zeit vollbracht

und niemals wieder Hoffnung auf Gelingen.

Wohin die Schritte weisen, da das Ziel

ertrank im nebeligen Grau der Wege?

Ich such nur noch, wo ich mich niederlege,

den stillen Platz. Verloren ist das Spiel.

Ich höre vieler Menschen Schritte tasten –

verirrte Menschen, einsam, müd und arm –

und keiner weiß, wie wohl ihm wär und warm,

wenn wir einander bei den Händen faßten.

 

Erich Mühsam (1878 - 1934, ermordet im KZ Oranienburg),

dt. Schriftsteller, Anarchist und Pazifist)

 

Wehe dem Menschen, der verstockt auf einem Standpunkt steht!

Er wächst darauf fest, und seinem Geiste knicken die Schwingen ab.



1. Die Wilhelmsburger Tafel braucht Hilfe!! Und zwar schnell. Ihre beiden Busse müssen in Ordnung gebracht werden. Das kostet ca 6.000,- €. Soviel Geld hat die Tafel nicht. Deshalb braucht sie dringend Geldspenden um die Reparaturen bezahlen zu können. Ohne die Busse kann die Arbeit der Tafel nicht laufen. Also spendet, was möglich ist, damit die Arbeit auch 2018 weiterlaufen kann. Konto: Arbeitsloseninitiative Wilhelmsurg e.V., Hamburger Sparkasse, DE33 2005 0550 1263 1254 84, HASPDEHHXXX. Alle Infos und Auskünfte, wie die Arbeit der Tafel noch unterstützt werden kann unter: fb.com/wilhelmsburgertafel/

info@tafel-wilhelmsburg.de

2. Unsere Jahresendzeitgrüße gehen diesmal an die selbst- ernannten Regierungsjäger der AFD: „Die dummen Widersacher sind drin (im Bundestag). Der Nationalzynismus triumphiert. Die schlechten einer schlechten Generation, vereint im Fremdenabwehrverein AFD, blasen zur Jagd. Schön wär‘s, wenn man sie jagte. Guten Kater, Deutschland!“ (Feridun Zaimoglu, Schriftsteller) Und all den Anderen: „Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen!“ Rechten Hetzern sei gesagt: „Wenn heuzutage noch jemand das Wort ‚Gutmensch‘ verwendet, kann man eigentlich sofort den Revolver entsichern.“ (Simon H. Cummings)

 

Frohes neues Jahr!



Mai 2017

A26: Einmal von der Politik getroffene Entscheidung werden durchgezogen. Egal wie sich die Realität verändert hat. So verhält es sich auch mit der geplanten A26 Hafenquerspange in Wilhelmsburg. Auch wenn es allmählich jedem Volltrottel klar sein müsste, dass dieses Bauprojekt ein Wahnsinn ist, hält man in Politik und Behörden an diesem Vorhaben fest. Nur gut, dass der Widerstand dagegen so groß ist und es aktuell 1.275 Einsprüche gibt. Aktuelle Infos unter: http://zukunft-elbinsel.de/hafenquerspange/

G20 Gipfel: Wirft seinen Schatten voraus und sorgt in der Politik für Hysterie. Nur gut, dass der Widerstand gegen den Gipel weniger hysterisch ist. Auch bei uns wird es diverse Veranstaltungen geben. U.a. das Solikonzert am 23.6. Weitere Infos folgen. https://www.g20hamburg.org/

 

Munter bleiben, Heiko Schulz



März 2017

1. Ein Beteiligungsverfahren ist ein Beteiligungsverfahren ist ein…!

Nicht verstanden? OK, wir verstehen das auch nicht. Es geht um das sog. Beteiligungsverfahren zum geplanten und von vielen Menschen abgelehnten Bau der A26-Ost mit all seinem Folgen für Wilhelmsburg, Moorburg usw. „Der Bau ist alternativlos!“ sagen die Verantwortlichen von Politik und Planern. Und nun kommt es. Ein Beteiligungsverfahren von „Perspektiven! Miteinander planen für die Elbinseln“/Bürgerhaus + der DEGES (Planungsbüro für den Bau) soll die Menschen beruhigen. Wie, immer noch nicht verstanden? Die BügerInnen dürfen sich daran beteiligen, wie der Umbau umgesetzt werden kann, aber mehr auch nicht. Das ist ungefähr so, wenn Eltern ihren Kindern TV + Handyverbot geben, aber mit dem Zusatz:“Ihr dürft aber mitdiskutieren, ob Ihr 2, 3 oder 4 Wochen in die Röhre schaut!“ Kein Wunder, dass den Verfechtern dieses „Beteiligungs“- Verfahrens selbiges bei diversen Infoveranstaltungen im Stadtteil um die Ohren geflogen ist.

2. Die AFD: Welch ein Aufschrei als das Bürgerhaus der AFD die rote Karte für Ihr Haus gezeigt hat. „Das ist doch eine ganz normale Partei!“ wird immer wieder betont. Stimmt, eine ganz normale Partei Rechtsaußen. Neuestes Beispiel: Eine Kleine Anfrage der sächsischen AFD- Fraktion: "Was kostet die Hilfe bei der Sterilisation für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge?" Hmmh, warum fallen mir dazu als erstes Begriffe wie Eugenik, Zwangssterilisation und 3. Reich ein??



Februar 2017

1. Die Elbphilharmonie : Nun ist sie also eröffnet. Bei der Berichterstattung der Hamburger Zeitungen hatte man in den Wochen vorher das Gefühl ein Biosphärenreservat der klassischen Musik ist geschaffen worden. Vor der Eröffnung herrschte eine Begeisterung, die nicht mehr normal war. Eine Sonderbeilage jagte die Andere und man wusste nicht so genau ob es sich um redaktionelle Beiträge oder um bezahlte Anzeigen des Hamburger Senats handelte. Aber nein, es handelt sich „nur“ um ein Konzerthaus, dass, zugegeben, etwas teurer als geplant (von 72 Mio. auf schlanke 750 Mio. Euro) wurde. Kann mal passieren. Außerdem wird es ein Konzerthaus für Alle, wird erzählt. Sozusagen ein Stadtteilkulturzentrum für Fans der klassischen Musik. Nur etwas teurer. Das muss auch mal möglich sein, finden wir.

Die AFD oder „Deutschland ist das einzige Land, das ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat. (AFDler Björn Höcke zum Holcaustdenkmal in Berlin)

In Wilhelmsburg sorgt die AFD für Aufregung in den letzten Wochen und Monaten. Proteste gegen ihre Veranstaltungen, abgedruckte anonyme Leserbriefe der ANTIFA im Wilhelmsburger Inselrundblick mit hysterischen Reaktionen darauf usw usw. Und immer fühlt sich die AFD als Opfer und fühlt sich verfolgt. Schlimm! Und jetzt noch das. Das Bürgerhaus Wilhelmsburg fährt in Bezug auf die AFD eine, sagen wir mal, restriktive Politik an der Tür. „Ihr kommt hier nicht rein!“ heißt es bei Anfragen der AFD für Räume im Bürgerhaus.

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Juni 2016

Fussball EM @ HONIGFABRIK: ab 10.6. rollt der Ball im Café Pause. Etwas kleiner als sonst gewohnt bei uns fast so heimelig wie im Wohnzimmer, aber mit einer größeren Anzahl an Getränken, besseren Toiletten, einem Tresen,

1a Service und natürlich gucken mit vielen Leuten. Was, wann, wie entnehmen Sie bitte den Infos im Café Pause und auf Facebook etc pp

Die Kulturvandalen der AFD Hamburg oder „Sie wollen wieder schiessen (dürfen)“:

Die AFD Hamburg zeigte mit Ihrem (gescheiterten) Antrag in der Bürgerschaft, den Auftritt der Hamburger Punkband SLIME beim Hafengeburtstag zu verbeten „weil es sich bei Slime um eine "extremistische Band" und "Hass-Musiker" handle, die mit ihren Darbietungen zum "Sprachrohr und Stichwortgeber auch gewaltbereiten Widerstands gegen die Polizei und zum Hit-Lieferanten für die linksextremistische Szene" geworden sei..

..mal wieder ihr wahres Gesicht.

Eine Partei, wo führende Mitglieder sich für den Schusswaffengebrauch an den Grenzen gegen Flüchtlinge aussprechen, sollte einfach schweigen. Etwas Gutes hat die Sache dann doch:

Ihr könnt Euch den SLIME Song „Sie wollen wieder schiessen (dürfen)“ downloaden.

Die Erlöse gehen an PRO ASYL.

Infos unter: https://www.facebook.com/slimepunk

In diesem Sinne: NAZIS RAUS!

REFUGEES WELCOME! ALERTA ANTIFACISTA!



Mai 2016

Es werde Licht! Erfolgreich war unser Antrag bei der bundesweiten Ausschreibung zum „Programm zur „Digitalisierung von Aufführungstechnik in Livemusikspielstätten“ bei der LiveKomm Berlin. Mit dem Geld können wir unsere Uralt-Lichtanlage (ein Stromfresser at his best) auf LED umrüsten. Spart viel Geld und sieht (hoffentlich) besser aus. Danke an dieser Stelle für die Hilfe des Clubkombinats Hamburg. www.clubkombinat.de I www.livemusikkommission.de

Mai 2016 II

Die Insel Hilft! Beim Festival am 7.5. gibt es wieder die Möglichkeit den Wilhelmsburger Flüchtlingsverein „Die Insel Hilft e.V.“ zu unterstützen.
Der „Eintritt“ bei der After Show Party ist eine Spende für die Insel Hilft. Ein Grund mehr zu kommen!
www.fluechtlingshilfe.org

März 2016

Die Welt ist eine Pudel! Der durch einen Brand schwer beschädigte Golden Pudel Club am Hafen benötigt jede Unterstützung. Wir haben das mit einem Brand schon einmal selbst erlebt und wissen wie wichtig Solidarität ist. Also informiert Euch und überlegt was Ihr machen könnt. Infos unter: www.pudel.com
Reingehauen, das ist nicht das Ende!



Januar 2016

Bal Folk Festival: Anfang Dezember strömten Tanzwütige aus dem In & Ausland zum ausverkauften BalFolkfestival des FOLKSTANZ- WIRBELS in die HONIGFABRIK. 3 Tage lang Livekonzerte, Workshops, Sessions + lange Nächte. Das war ganz großes Kino!

Zum Folkstanzwirbel

Helles Hamburg vs. dunkles Hamburg: Wenn es um Flüchtlinge geht, zeigt die Stadt mal wieder 2 Seiten. Auf der einen Seite eine breite Unterstützung, Engagement, Hilfe & Offenheit für die Flüchtlinge, insbesondere auch in Wilhelmsburg, und dann aber auch die andere Seite.

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Benefizparty für Die Insel Hilft: In Wilhelmsburg geht das anders. Und es gibt viele Gründe die Arbeit der vielen, vielen Menschen, die sich 2015 engagiert haben mal zu würdigen. Daher laden wir am 12.3. zur großen Party für den Verein „Die Insel Hilft“ ein. LiveMusik, DJs und so on. Alles Geld geht an die Insel Hilft. Infos über das Programm kommen bald.

Die Insel hilft

Facebook-Seite



Dezember 2015

TV Horror: Wer in den letzten Wochen mal ins Fernsehen schaut, den überkommt der nackte Horror. – Terroranschläge all überall auf der Welt wie Frankreich (da sind dann alle Franzosen) – Nigeria oder Mali (na ja, ist halt Afrika), Türkei (sind ja nur Kurden), Anschläge auf Flüchtlinsunterkünfte in der Republik, PEGIDA in Dresden (der deutsche Dumpfsinn marschiert) und das alles gewürzt mit inhatlschweren Statements von Poltikern, sogenannten Experten + Moderatoren. HILFE!

WilhelmburgerInselRundblick: Ja, und dann war da noch die anonyme Mail (Absender: DAS Volk) an die Anzeigenkunden der Wilhelmsburger Stadtteilzeitung, in der aufgefordert wurde, dass man sich von diesem „linksradikalen Blatt“ trennen sollte. Das Ding ist dann aber richtig nach hinten losgegangen. Inserenten waren richtig bedient, der NDR & das Abendblatt berichteten ausführlich über diesen plumpen Versuch usw. Und der WIR ging offensiv mit dieser Einschüchterung um. Bravo!